100.000 Bauteile in einer Datenbank – Wie behalte ich den Überblick?

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100.000 Bauteile in einer Datenbank – Wie behalte ich den Überblick?

Egal welche Studie man zurate zieht, eins ist sicher: Das Neuanlegen eines Bauteils kostet einige hundert bis über 3.000 Euro. Da sind die Kosten für die Konstruktion fast zu vernachlässigen. Von den Aufwänden in der Datenverwaltung angefangen, zeigt das Auswirkungen auf nahezu alle Prozesse im Unternehmen. Dubletten führen dazu, dass in niedrigeren Losgrößen gefertigt werden muss, was höhere Einzelpreise nach sich zieht. Für jedes Teil sind eigene Bereiche im Lager vorzusehen, nachgelagerte Prozesse wie Wartung oder Ersatzteil-Services benötigen einen größeren Bauteile-Bestand, was sich bis hin zum Kunden vor Ort auswirken kann. Dass sämtliche Hersteller bestrebt sind, einmal entwickelte Teile wiederzuverwenden, erscheint daher als Selbstverständlichkeit. Das Auffinden von Teilen ist in den meisten Umgebungen aber derartig mühsam, dass die wenigsten Konstrukteure motiviert sind, für eine hohe Wiederverwendung zu sorgen.

GESSI-Designer bekommen den perfekten Rückhalt für kreative Höchstleistungen

Manchmal sind es die kleinen Ideen, die die großen Veränderungen bewirken. GESSI ist das beste Beispiel dafür. Der italienische Anbieter von exklusiven Wellness-, Küchen- und Badezimmereinrichtungen erhebt das Gewöhnliche zur Kunst. Ob Wasserhahn, Waschbecken oder Regendusche – in der „Dream Factory“ werden Gebrauchsgegenstände in beeindruckende Stilelemente verwandelt. ModelSearch, ein überaus „findiges“ Software-Werkzeug aus dem Hause TECHSOFT hilft dabei.

100.000 Bauteile in den Griff bekommen

Von Umberto und Gianluca Gessi im Jahre 1992 als gleichnamiges Unternehmen gegründet, zählt GESSI seit jeher zu den großen Abräumern bei diversen Design-Preisen. 2008 wurde der Vorreiter in Sachen ausdrucksstarker Produktgestaltung sogar als „Superbrand of Italy“ nominiert.

Als GESSI vor einiger Zeit nach einer effizienten Möglichkeit Ausschau hielt, um die eigene mittlerweile mehr als 100.000 Teile starke Produktdatenbank zu bereinigen, eignete sich ModelSearch am besten. Eine native, zu 100 % in PTC Windchill/Model Manager integrierte Applikation, die vollautomatisch sucht und aufzeigt, was bereits vorhanden oder ähnlich ist.

ModelSearch live – beliebt bei Konstrukteuren

Insgesamt waren es 3.920 Dubletten, die bei GESSI dank ModelSearch zutage gefördert wurden. Allerdings sind laut Einschätzung vom technischen Leiter maximal ein Drittel davon tatsächliche 1:1-Abbilder. Mit der geometriebasierten Ähnlichkeitssuche von TECHSOFT wurden nämlich neben den hundertprozentigen Doppelgängern auch sämtliche Verwandte bestimmter Modelle gefunden – beispielsweise dieselben Wasserhähne, allerdings aus unterschiedlichen Materialien, in verschiedenen Farben oder mit leicht abweichenden Abmessungen.

Alle GESSI-Designer arbeiten mit ModelSearch. Und sie alle lieben dieses Software-Tool, weil sie mit dessen Unterstützung viel einfacher auf Bewährtes bzw. bereits Validiertes zurückgreifen können. Die im Hintergrund vollautomatisch mitlaufende Live-Suche macht während des Konstruktionsprozesses permanent auf Ähnliches, bereits Vorhandenes aufmerksam.

– Ein GESSI-Mitarbeiter

Der GESSI-Mitarbeiter rechnet damit, dass der Return on Investment in 12 bis 24 Monaten erreicht sein wird. Wobei dies eine sehr vorsichtige Schätzung ist, denn erfahrungsgemäß lassen sich pro Designer deutlich mehr als drei Teile pro Jahr wiederverwenden.

Schweizer Premium-Anbieter von Flugzeuginnenausstattungen Bucher „fliegt“ auf ModelSearch

Mit einem Minimum an Gewicht, aber dennoch einem Höchstmaß an Stabilität zu fliegen – von dieser Idee ließ sich Heinrich Bucher leiten, als er 1953 sein eigenes Unternehmen gründete. Er erkannte schon sehr früh das Potenzial von Aluminium als Leichtgewicht unter den Metallen und setzte konsequent auf diese aussichtsreiche Karte. Mit Erfolg, denn heute ist die Bucher Group ein international anerkannter Premium-Anbieter von Flugzeuginnenausstattungen.

Solide ausgeführte Galleys und Trolleys zählen genauso zum Angebot des Leichtbau-Spezialisten wie Stauräume und diverse Halterungen für die Kabine, medizinische Ausrüstungen wie eine 16-g-kompatible Patientenliege und VIP-Interieur. Wobei laut CAD/PDM-Managerin Stefanie Altenburger die Bordküchen den mit Abstand größten Teil – rund 80 bis 90 Prozent – zum Gesamtumsatz beitragen. Die mit ihren drei Standorten insgesamt rund 320 Mitarbeiter starke Bucher Group ist bekannt für hochqualitative Designlösungen.

Diese überzeugen nicht nur mit einem möglichst geringen Gewicht, sondern auch mit maximaler Platzeffizienz, ausgeklügelten Details und enormer Robustheit. Schließlich gilt es in einem Flugzeug u. a. hohen Beschleunigungen sowie unter Umständen ziemlich heftigen Turbulenzen zu trotzen.

6.000 Dubletten aufgespürt

Mittlerweile wird bei der Bucher Leichtbau AG mit PTC Creo Parametric 2.0, mit PTC Windchill PDMLink 10.2 und mit dem in beide Softwareumgebungen voll integrierten TECHSOFT Add-on ModelSearch gearbeitet.

Ein cooles Tool, das wirklich easy-to-use ist und das während des Konstruktionsprozesses vollautomatisch die Fährte von wiederverwendbaren 3D-Modellen aufnimmt.

– Sergio Spangaro, Bereichsleiter CAD/CAM/PDM bei Novita Engineering.

ModelSearch ist eine Lösung, mit der bei Bucher rund 6.000 Dubletten aufgespürt wurden. „Teilweise waren dieselben Teile sogar fünfmal angelegt im System“, freut sich Stefanie Altenburger, dass solche ungewollten Mehrfacheingaben beseitigt werden konnten.

Innerhalb weniger Monate finanziell ausgeglichen

Aktuell ist die konstruktionsbegleitende, vollautomatische Live-Suche bei der Bucher Leichtbau AG auf einen Übereinstimmungsgrad von 75 Prozent eingestellt. Das passe laut Stefanie Altenburger sehr gut, um auszumachen, was rein über den Namen kaum bis extrem schwer auffindbar wäre. „Schon alleine deshalb, weil in unserem Produktdatenmanagement vieles unter ähnlichen Termini geführt wird. So gibt es beispielsweise hunderte Komponenten, die von uns in irgendeiner Art und Weise als Winkel bezeichnet werden“, verrät Stefanie Altenburger. Das erklärt auch, warum bei Bucher in der Vergangenheit oftmals lieber neu gezeichnet bzw. konstruiert als lange herumgesucht wurde. Wohl wissend, dass die Anlage eines Neuteils einiges an Zeit und Geld kostet. Bei einer genauen ROI-Analyse nach dem Erwerb der ModelSearch-Lizenzen wurde mit einer Ersparnis von 1.500 Franken pro wiederverwendbarem Bauteil gerechnet.

ModelSearch entdecken

Wenn Sie den Überblick über Ihre Teilevielfalt verloren haben, gucken Sie sich TECHSOFTs ModelSearch an. Durch diese Software verhindern Sie doppelte Konstruktionen, schaffen sofort Kapazitäten und werden schneller auf Kundenwünsche reagieren können.

Quelle: www.techsoft.at

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