3 Ansätze, wie OEMs mit AR ihre Fertigung optimieren können

 In AR

Weniger Müll und mehr Zeit dank erweiterter Realität

Dass die Leistung, die in der Fertigung erbracht wird, in direktem Zusammenhang mit Ihren Betriebskosten und Ihrem Geschäftswachstum steht, ist natürlich klar. Mit Leistung meinen wir Produktivität, Qualität und Timing. Missstände bei Ihnen dieser Punkte führen dazu, dass Sie Material verschwenden, was sich negativ auf Ihre Rentabilität auswirkt. Die Reduktion von Abfall sollte daher höchste Priorität für OEMs haben. Augmented Reality kann Ihnen dabei helfen, Ihre Produktion auf drei verschiedene Arten so zu optimieren, dass Sie Geld bis in den Millionen-Bereich sparen.

Abfall durch Montagefehler

Der Ruf eines Produkts ist in der Regel durch seine Qualität bestimmt. Demnach sind Hersteller natürlich bestrebt, dass Produktionsergebnisse bestimmte Standards erfüllen. Halten jedoch die Montage-Arbeiter an der Front bestimmte Standardanweisungen nicht ein, kommt es zu Montagefehlern. Das führt zu fehlerhaften Produkten, die nicht mehr verkaufsfähig sind und damit zu Produktionsabfall werden. Dass solche Fehler passieren, liegt aber nicht gar an vermeintlichen Unfähigkeiten der Monteure. Oft fehlen einfach Standardprozeduren und präzise Arbeitsanweisungen. Stattdessen schöpfen Arbeiter aus dem institutionellem Wissen der Gemeinschaft, wodurch Abweichungen in der Arbeitsweise entstehen.

Augmented Reality kann Herstellern helfen, Montagefehler einzudämmen, indem Standardprozeduren, Arbeitsanweisungen und institutionelles Wissen in eine konsumierbare visuelle Erfahrung umgewandelt werden. Diese können Sie mit einer AR-Brille, wie der Microsoft HoloLens 2 sogar einsehen, während sie arbeiten. AR hat bereits erfolgreich bewiesen, dass Hersteller mit dieser Technologie Ausschuss, Nacharbeit und Fehler reduzieren und Millionen von Kosten einsparen. Und oben drauf gilt: Weniger Müll bedeutet mehr Umweltschutz. Wenn Sie als Unternehmen am Zahn der Zeit bestrebt sind, am Klimaschutz beteiligt zu sein, dann können Sie bei der Müllreduktion anfangen.

Ausfallzeiten der Produktionslinie

Die Zeit, die Mitarbeiter an vorderster Front für die Einrichtung und Umstellung von Produktionslinien benötigen, ist in gewisser Weise auch eine Form von Produktionsabfall. Jede Sekunde zählt, wenn es um Produktionserträge geht, und die Kosten für Ausfallzeiten können sich schnell in verlorene Millionen verwandeln. Um Produktionslinien erfolgreich und effizient einzurichten, benötigen Mitarbeiter die richtigen Informationen. Dafür waren gedruckte Arbeitsanweisungen lange das Mittel der Wahl. Wer aber schon mal selbst einen Kleiderschrank nach Anleitung aufgebaut hat, weiß was es an Gedankenkraft kosten kann, das Gedruckte in die Realität zu übertragen und das fertige Endprodukt zu visualisieren.

Erweiterte Realität kann die Anweisung zur Einrichtung direkt ins Sichtfeld des Arbeiters projizieren. Schritt-für-Schritt-Anleitungen führen ihn dann durch die einzelnen Arbeitsvorgänge. Mit Vuforia Expert Capture braucht man dafür nicht mal die CAD-Daten der Maschine. Hersteller können so Arbeitszeit und Ressourceneinsatz optimieren und gleichzeitig Arbeiter flexibler und agiler machen.

Mitarbeitertrainings

Schlussendlich müssen neue Mitarbeiter mehrere Stunden geschult werden, bevor sie einen aktiven Beitrag leisten können. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für die Aufrechterhaltung der Leistung der Produktionslinie unabdingbar. Langwierige Schulungsprogramme und erforderliche Sicherheitszertifizierungen machen es jedoch schwierig, dass die Mitarbeiter an vorderster Front sofort produktiv werden.

Es hat sich gezeigt, dass Augmented Reality die Schulungszeiten für Industrieunternehmen verkürzt, indem Schulungspläne in einem effektiveren Format aufbereitet werden. Auszubildende, die AR verwenden, behalten mehr Wissen, da sie Produkte und Prozesse in Echtzeit sehen und damit interagieren können, anstatt in Handbüchern und Präsentationen darüber zu lernen. Durch die Beschleunigung der Time-to-Productivity mit AR rentieren sich die Investitionen in neue Mitarbeiter schneller und darüber hinaus werden Schulungskosten gespart.

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Mit NET kommen Sie in vier Wochen zur fertigen AR-Anwendung – und das zum Festpreis. Wir machen mit Ihnen einen AR-Workshop, um Sie an Bord zu holen, skizzieren mit Ihnen eine Roadmap, wie unsere gemeinsame Idee umgesetzt wird und sind dann nach einem Monat beim Go-Live-Termin angelangt.

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Quelle:
https://www.ptc.com/en/thingworx-blog/3-forms-of-waste-oems-can-reduce-with-augmented-reality

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