Connected Hack 2018: IoT-Readyness-Workshop in der Schanze

 In AR, IoT, News

Wie eine dumme Maschine das Internet der Dinge kennenlernte

Am 12. April fand der zweite PTC Connected Hack statt. Hier haben sich mutige Teilnehmer gewagt, einen IoT-Workshop in Angriff zu nehmen. An dieser Stelle kann schon verraten werden, dass die Teilnehmer Stolz auf Ihre Errungenschaften waren, die sie in so kurzer Zeit umgesetzt haben. Damit sich keiner der Teilnehmer verläuft, haben IoT-Experten von PTC und NET diesen IoT-Workshop entwickelt. Unser Anspruch: Eine steile Lernkurve mit viel Freiraum für Ideen und eigenen Entwicklungen.

Hacken ist kein Verbrechen, es bedeutet eher unkonventionell und innovativ Probleme zu lösen. Der Connected Hack ist ein agiles Format zum Wissenstransfer, Freiraum für neue Ideen – einfach ein cooles Event. Wir geben den Teilnehmern zusammen mit PTC Know-how, Aufgaben, Technologien, Raum und vor allem Zeit, um für Ihr Unternehmen echte Lösungen für die Digitalisierung zu erarbeiten.
– Jürgen Ludorf, Vorstand von NET

An einem Donnerstagabend treffen sich IoT-Begeisterte in der Schanze zum Connected Hack. Das betahaus gilt als Treffpunkt für gemeinsames Lernen, Teilen von Ideen und lädt zum Experimentieren, Diskutieren und Kollaborieren ein. Das musste einfach unser Standort für den Connected Hack 2018 werden.

IoT-Neugierige und Wissens-Hungrige

Unsere Teilnehmer stammen aus den unterschiedlichsten Ecken der Fertigungsindustrie. Neben renommierten Autoherstellern fanden sich Windenergieunternehmen, Smart-Home-Anbieter, Anbieter für alternative Verpackungen, Reinigungstechniker, Turbinenhersteller, Medizingerätehersteller, Schließanlagenanbieter und Entwickler für Industriesoftware in der Sternschanze im betahaus zusammen.

Die wichtigsten Ziele der Teilnehmer

Bevor wir gestartet sind, wollten natürlich wissen, was unsere Teilnehmer von dem Hackathon erwarteten. Die nachfolgenden Ziele haben sich dabei herausgestellt.

  • Besseres Verständnis vom Internet der Dinge und Anwendungsmöglichkeiten bekommen
  • Die IoT-Plattform ThingWorx und deren Möglichkeiten kennenlernen
  • Ein eigenes IoT-Projekt auf die Beine stellen
  • Eine Industrie-4.0-Anwendung selbst entwickeln
  • Eine Verbindung von Kepware und ThingWorx zu bestehenden Maschinen herstellen
  • Datenaustausch zwischen ThingWorx und SAP zu ermöglichen

Aha-Erlebnisse und Highlights der Teilnehmer

Die Teilnehmer des Connected Hack waren begeistert davon, wie praxisnah sie arbeiten konnten. Oftmals lernen Kunden neue Software nur anhand von Präsentationen oder Demos kennen. Beim Connected Hack hingegen wird direkt mit ThingWorx losgelegt und eine helfende Hand ist auch immer dabei. Lobend wurde die gesamte Atmosphäre, der Ablauf, die Motivation, die Offenheit und die Flexibilität der Menschen von NET und PTC erwähnt. Außerdem waren die Teilnehmer froh darüber, dass sie ihre eigenen Ideen in die Hack Stories einbauen konnten und fühlten sich besonders gut vom Team betreut. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern kam dabei nie zu kurz.

Im Teilnehmer-Feld war mehr als nur Interesse an der Technologie für Industrie 4.0 zu spüren, da sie den Einsatz von ThingWorx innerhalb von drei bis sechs Monaten in ihrem Unternehmen anstreben. Mit den richtigen Leuten und der richtigen Technologie bestätigt sich, dass die Umsetzung einer IoT-Strategie selbst in kurze Zeit umsetzbar ist.

Die Teilnehmer waren erstaunt darüber, wie viel man innerhalb eines Tages erreichen kann.
– Timo Scherf, Application Engineer bei NET

Hack Story 1: Smart Factory – alles smart & vernetzt

Mit dem Sigma Tile von PTC, welches auf dem Mini-Computer Raspberry Pi aufbaut, haben wir eine ganze Fertigungseinrichtung simuliert, die über den KEPServerEX® mit den ThingWorx Manufacturing Apps kommuniziert. Dafür wurde das Sigma Tile in ThingWorx als Asset definiert und im Anschluss das Performance Monitoring eingerichtet. Darüber sah man sämtliche Betriebsdaten der simulierten Fertigungslinie auf einen Blick in Echtzeit.

Hack Story 2: Smart Service – IoT & AR

Teilnehmer der zweiten Hack Story haben selbstständig eine komplette AR-Service-App entwickelt. Dafür haben sie eine Vakuum-Pumpe vorgesetzt bekommen, die sie zunächst IoT-ready machen mussten. Hier lernte eine „dumme“ Maschine das Internet der Dinge kennen und wurde smart und connected. Danach wurde ein eigenes Monitoring Dashboard mit dem ThingWorx Mash-Up-Builder entwickelt und anschließend eine AR-Experience mit ThingWorx Studio erstellt. Mit diesem Ergebnis könnte jetzt ein Service-Mitarbeiter die Pumpe mithilfe von Augmented Reality warten und bei Bedarf in Stand setzen.

Hack Story 3: Smart Systems – Daten für alle

Mit ThingWorx kann man außerdem eine Verbindung zu einem PLM- und ERP-System gleichzeitig herstellen. Gesagt, getan: Beim Connected Hack wurde PTC Windchill mit SAP verheiratet. Nachdem die jeweiligen Enterprise-Systeme mit ThingWorx verbunden wurden, haben sich die Teilnehmer die Metriken der Systeme in sogenannten Mash-Up darstellen lassen. Zum Schluss wurde noch das Layout des Mash-Ups gepimpt, um besonders benutzerfreundlich in der Bedienung zu sein. Nun hat man alle wichtigen Prozessdaten auf einen Blick.

Get ready for 2025

Sie konnten nicht beim Connected Hack dabei sein? Keine Sorge. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl zu den Events erstellt, die Sie 2025-ready machen.

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Connected Hack!

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